Spiele im Schulhof ?

Das Pausenspiel !

Ein Konzept für einen "friedlichen" Pausenhof

von Stefan Schlenker 

 

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Vorwort

Stefan Schlenker ist in Vorarlberg, Österreich (und darüber hinaus) vor allem als Clown Dido bekannt. An der Pädagogischen Hochschule in Weingarten (BRD) zum Lehrer ausgebildet hat er später zum Zirkus- und Theaterpädagogen weitergebildet. Seit vielen Jahren arbeitet ermit Kindern in großen und kleinen, kurzen und langen Projekten und es ist immer wieder schön zu beobachten, mit welcher Begeisterung Kinder bei dem Thema "Zirkus" bei der Sache sind.

Die Idee zum "Pausenspiel" entstand an der Dornbirner Volkschule Wallenmahd. Ziel war es, der zunehmenden Aggressivität und Verletzungsgefahr während der großen Pause wirksam entgegenzutreten.
Beim Pausenspiel werden den Schülern in der Pause Möglichkeiten geboten, ihren Bewegungsdrang und ihren Spieltrieb in einem spielerischen und pädagogischen Rahmen friedlich auszuleben. Das "Projekt Pausenspiel" läuft an mehrern Schulen in Vorarlberg und überall läßt sich sagen: das Ziel wurde erreicht.

 

Das Projekt an Ihrer Schule

 

1. Jonglierworkshop

Ich arbeite mit jeder Klasse 1 oder 2 Stunden und führe die Kinder dem Alter entsprechend in verschiedene Bereiche des Jonglierens (Jonglieren mit Ringen, Bällen und Tüchern, Spiel mit dem Diabolo, Teller drehen, ....) ein.
Dabei wird je nach Alter ein unterschiedlicher Schwerpunkt gesetzt.

Für die Vorschüler und die 1. Klassen wird mehr der spielerische Umgang mit den Jongliersachen vermittelt. Dadurch werden die Kinder mit den Gegenständen vertraut, es wird die Wahrnehmung und Motorik geschult und so die Basis für späteres Jonglieren vermittelt.

2. und 3. Klassen lernen schon mehr "Technik", hier sind die ersten Schritte für das Jongliern mit 3 Tüchern oder Bällen möglich.

Bei den 4. Klassen schließlich ist es durchaus möglich, daß innerhalb von 2 Stunden die ersten Ergebnisse sichtbar sind: Start und einige Würfe mit der Dreiballkaskade, Diabolotricks, .....
Neben dem Jonglieren kann je nach Wunsch auch noch in das artistische Seilspringen eingeführt werden. Außerdem: Artistik mit dem Rola Bola, ....

Ganz nebenbei lernen natürlich die Lehrerinnen und Lehrer das Jonglieren. Aufgrund der beruflichen Erfahrung sind für sie natürlich die Methoden und die didaktischen Schritte durchschaubar, so daß sie die Anregungen auch im eigenen Unterricht umsetzen können. Und die Freude mit der Lehrerinnen und Lehrer im Workshop selbst ausprobieren, ist für viele Kinder sehr ansteckend. Außerdem sollte man nicht unterschätzen, welche Bedeutung es für die Kinder hat, den Lehrer oder die Lehrerin als "Lernende" kennen zu lernen.

 

 

2. Planung, Materialbeschaffung

Nach der Durchführung des Workshops wird gemeinsam geplant, was für "Pausenspiele" angeschafft werden.
Neben den Jongliermaterialien gibt es sehr viele Spiele, die auf die Kinder eine große Faszination ausüben: Seilspringen (alleine oder im langen Seil mit anderen gemeinsam), Softfrisbee, Softfrisbeeringe, Stelzenlaufen, Indiaka, Hula Hoop, ....

Außerdem muß ein genaues Prozedere für die Pausen geplant werden. Aber da holt man sich am besten Rat von den Schulen, bei denen das Pausenspiel schon läuft.

Augrund seiner Kontakte kann ich das Jongliermaterial für die Schule besorgen, in der Regel ist nach ca. 1 Woche alles da was gewünscht wird. Für Springseile etc. gibt es ja die bekannten "Schulausstatter" oder örtliche Firmen.

 

3. Abschluß und Start

Als Abschluß kommt Stefan Schlenker dann als "Clown Dido" zu Besuch und gibt für Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie wenn gewünscht auch für die Sponsoren eine Vorstellung. Dabei wird es vor allem seine Jongliernummern zeigen, damit die Schüler sehen, was alles möglich ist.

Dieser Autritt ist für mich in verschiedener Hinsicht sehr wichtig: zum einen erleben die Kinder mich auch als Clown und sehen, was man mit den Jongliersachen alles machen kann. Dabei ist auch zu bedenken, daß die Kinder den "Clown" dabei erleben, wie er Fehler macht, wie er "scheitert" und trotzdem immer wieder weitermacht. Bis es klappt.

Außerdem stellt dieser Auftritt einen schönen Abschluß des Projektes dar, der den SchülreInnen genauso Spaß macht wie den LehrerInnen und mir - Clown Dido. Und nach so einem Projekt hat man sich ja auch eine Belohnung verdient, oder ?

 

4. Nachbetreuung, Fortsetzung, ...

Natürlich stehe ich Ihnen auch nach Abschluß des Projektes zur Verfügung. Oft müssen Dinge nachgekauft werden, tauchen Fragen auf oder es braucht zwischendurch eine neue Motivation.
Dazu kann ich dann einen zweiten Bereich anbieten, in dem einfache artistische Inhalte vermittelt werden. Dazu gehört zum einen das "Rola Bola", ein Gerät das man im Werkunterricht mit den Schülern leicht selber herstellen kann.
Sehr beliebt bei Kindern ist das artistische Seilspringen. Dazu gibt es viel Kombinationen wie zu zweit springen, im langen Seil, mehrere Seile kombiniert, ...

 

 

Schüler- und Lehrerstimmen der VS Wallenmahd

 

"Für Clown Dido ! Dido ist ein lustiger Clown. Er macht verrückte Sachen. Dido ist lustig angezogen und hat eine rote Nase. Die Nummer mit dem Slalom hat mir besonders gut gefallen." Kristina und Gertrud

"Wir haben auch Diabolo gespielt und mit dem spitzigen Stab Teller gedreht. Es war sehr lustig." Raphael

"Der Clown zeigte uns alles vor. Dann durften wir es probieren. Wir hatten viel Spaß." Simon

"Beim Jonglör (Clown Dido) schaut es leicht aus, aber es ist schwer. Mit der Stange und einem Teller braucht man sehr viel Gefühl, um den Teller zu drehen. Zum Jonglieren muß man sich konzentrieren." Chris

"Alle hatten eine Menge Spaß und Freude. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn er uns wieder einmal besuchen würde." Patrick

 

Erfahrungsbericht der Volkschule Wallenmahd, Dornbirn (A)

 

"Die Suche nach Sponsoren gestaltete sich durch den Einsatz von zwei sehr engagierten Kolleginnen relativ einfach.
Insgesamt stand uns ein Betrag von 1000 Euro zur Verfügung.

Bei den Besprechungen in den Klassen erwiesen sich einige Vorschläge als nicht durchführbar (zu teuer oder zu gefährlich).

Das Lehrerkollegium fasste den Entschluss, die Pausenspiele aus zwei Bereichen zusammenzusetzen: Bewegungsspiele und Jongliermaterial

Zu diesem Zweck setzten wir uns mit Stefan Schlenker in Verbindung.

Es entstand die Idee zu einem Jonglierworkshop in allen Klassen.

Je nach Schulstufe wurden von Herrn Schlenker die verschiedensten Jongliermaterialien vorgestellt und ausprobiert.

In einem anschließenden Gespräch wurden Lehrer und Direktorin von ihm fachkundig zum Ankauf von Jongliermaterial beraten.
( Umfang, Qualität, Preis - Leistung, Gefahren,..)

Im Nachhinein betrachtet, gaben diese Workshops den Ausschlag, dass Jonglieren zu der beliebtesten Pausenbeschäftigung wurde.

 

Der Einführung der Pausenspiele im Schulhof ging eine gründliche Planung über Organisation, Zuständigkeiten und Aufsicht voraus.

Hier erwiesen sich viele kleine Details als enorm wichtig für den reibungslosen Ablauf.

Der Abschluss des Projektes und damit die Einführung der Spielekisten im Pausenhof erfolgte im Rahmen eines Auftritts von " Clown Dido" ( Stefan Schlenker) im Turnsaal unserer Schule.

Das Projekt wird von Lehrern, Schülern, Eltern und Schulaufsichtsbehörde einstimmig als sehr positiv bewertet.

Es wurde nicht nur das angestrebte Ziel, die Pausen gewaltfrei zu gestalten, erreicht.

Anfragen mehrerer Schulen aus dem Land beweisen, dass durchaus auch eine Vorbildwirkung entstanden ist."

 

 

Finanzierung

 

Bei der Finanzierung stellt sich zuerst die Frage, was die Durchführung des Projektes "Pausenspiel" an Ihrer Schule kostet.
Der jeweilige Preis hängt von der Anzahl der Klassen und der Workshopdauer ab.
Ein unverbindliches Angebot mache ich Ihnen gerne, nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

Für die Finanzierung gibt es verschiedene "Geldquellen":

Bei allen Schulprojekten (also auch Zirkusprojekte mit einer Aufführung als Abschluß) hat der jeweilige Elernverein eine Beitrag geleistet.

Der Schulkulturservice in Vorarlberg unterstützt meine Aktionen regelmäßig.

Oft wurden örtliche Sponsoren gefunden, die uns gerne unterstützt haben

Da durch das Pausenspiel der Schulhof sicherer wird, ist auch die österreichische "Aktion sichere Gemeinden" ein Ansprechpartner.

Der Auftritt von Clown Dido wird oft über Schülerbeiträge finanziert, je nach Größe ihrer Schule zwischen 2 und 3 Euro.

 

 

Neugierig ?

 

Ich hoffe, ich konnte Sie für das Projekt "Pausenspiel" interessieren, vielleicht haben Sie sogar Lust bekommen, so etwas an Ihrer Schule durchzuführen. Über die positiven Auswirkungen möchte mich mich gar nicht lange auslassen, die Kinder sind im Schulhof mit Jonglieren etc. so beschäftigt, daß sie viel seltener auf dumme Gedanken kommen. Auch die positive, fördernde und integrierende Wirkung vom Jonglieren auf das Gehirn wird vor allem von Kinesiologen immer wieder hingewiesen.


Rufen Sie einfach an, ich komme gerne auf ein Gespräch bei Ihnen vorbei. Natürlich können Sie auch ihre Kollegen fragen, denn die beste Werbung kommt immer von zufriedenen Schulleitern.

Stefan Schlenker ° Clownerie und Kleinkunst
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